Haushaltsbuch führen – so behältst du deine Finanzen im Blick

Ein Haushaltsbuch führen? Wieso das denn?

Na aus einem ganz einfachen Grund. Wer einen genauen Überblick über seine Einnahmen und Ausgaben, sprich über seine Finanzen haben möchte, kann sich nicht davor drücken. Mit einem Haushaltsbuch wirst du herausfinden, wofür du im Einzelnen dein Geld ausgibst und du erkennst womöglich deine Konsumgewohnheiten. Das Beste daran ist, dass sich deine monatlichen Ausgaben so kontrollieren lassen und du wirst sehen, dass du dabei sogar das Sparen lernst.

Neulich bin ich mit Blablacar nach München gefahren und ein weiterer Mitfahrer (ein Student) erzählte uns, dass er alle seine Einnahmen und Ausgaben in eine Excel-Liste einträgt. Die Antwort einer jungen Frau war dann „puh, das wäre mir viel zu aufwändig und zu doof, dort alles einzutragen“. Schade! Und genau das ist das Problem, warum viele daran scheitern, ihre Finanzen in den Griff zu bekommen und zu ignorant damit umgehen.

Ja, ein Haushaltsbuch zu führen macht viel Arbeit, aber wer dies nicht tut, hat meiner Meinung nach kein genauen Überblick darüber, für was sie Ihr Geld den ganzen Monat über ausgibt. Als ich angefangen habe mein eigenes Geld zu verdienen, habe ich es auch nicht für nötig empfunden ein Haushaltsbuch zu führen. Ich ärgere mich jetzt ein wenig darüber, nicht schon früher damit angefangen zu haben.

Ein Haushaltsbuch zu führen ist ein langwieriger Prozess, denn du profitierst erst davon, wenn du es eine Weile lang durchgezogen hast. Es ist wichtig dass du mindesten 3 Monate das Haushaltsbuch führst. Denn um wirklich reflektieren zu können, wofür du dein Geld durchschnittlich ausgibst, benötigst du mehrere Wochen, um dein Konsumverhalten analysieren zu können.

Damit du nicht gleich nach 3 Tagen wieder aufgibst und deine Motivation daran verlierst, rate ich dir eine Vorlage, eine App oder ein simples Haushaltsbuch zu benutzen. Suche eine Methode die am Besten zu dir passt und mir der du super klar kommst. Durchhaltevermögen ist hier das Stichwort!

Versuche, dass das Führen deines Haushaltsbuchs zu einer deiner Gewohnheiten wird. Mache es zu einem Ritual. Setzte dich zum Beispiel abends mit einer leckeren Tasse Tee nach dem Abendessen hin und reflektiere alle deine Ausgaben und dokumentiere sie.

Hast du alle Einnahmen und Ausgaben eines Monats dokumentiert, kannst du für diesen Monat Bilanz ziehen. In der Bilanz stellst du somit deine Ausgaben deinen Einnahmen gegenüber. Hierbei erkennst du schnell, ob mit deinen Einnahmen auch deine Ausgaben gedeckt sind.

Durch die Reflexion erkennst du auf einen Blick, wofür du dein Geld ausgibst, wo deinen Prioritäten liegen, wofür du zu viel ausgegeben hast, wofür vielleicht zu wenig. Genau das ist ja auch der Sinn und Zweck! Wir müssen uns mit unserem Konsumverhalten auseinandersetzten, denn nur so können wir etwas daran ändern und es verbessern.

Du weisst als nun wohin dein ganzes Geld fließt. Jetzt heißt es deine Ausgaben deinen Einnahmen genau anzupassen. Wenn du beispielsweise herausfindest, dass du für auswärts essen gehen 200€ im Monat ausgibst und du dir das eigentlich gar nicht leisten kannst, dann setze dir ein Limit auf 100€. Wenn diese 100€ verbraucht sind, darfst du in diesem Monat halt nicht mehr essen gehen. That’s it! Ganz einfach. Setze dir ein monatliches Limit für bestimmte Dinge, wie Auto, Lebensmittel, Hobbys, Klamotten, etc.

Plane deine Zukunft richtig und du wirst sehen, dass es sogar Spaß machen kann sich mit den eigenen Finanzen auseinander zu setzen. Wenn du dein Geld zusammenhalten möchtest, dann ist ein Haushaltsbuch der erste Schritt in die richtige Richtung.

Jetzt habe ich noch eine Frage an dich! Führst du auch ein Haushaltsbuch, oder ist dir das vielleicht doch zu aufwendig?

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